KIELSTEG nimmt neues Element ins Programm


Neu im Lieferprogramm von KIELSTEG sind leichtere und schlankere Dachelemente für Spannweiten bis zu 12 m, geeignet als Primär- oder Sekundärtragwerk für kleinere Gewerbebauten wie Werkstätten, Showrooms oder Bürogebäude. Die „Basic-Line“ ergänzt das bisherige Programm, das mit Dach- oder Deckenelementen große Spannweiten anspricht. Bis zu 27 Meter lassen sich mit den Holzbauteilen der „Select-Line“ direkt als Einfeldsystem überbauen. Die üblichen Stützenraster im Hallenbau können somit erheblich vergrößert und die Primärkonstruktion stark reduziert werden. Die Flächen lassen sich folglich flexibler nutzen. Auskragende Dachkonstruktionen können – je nach Lastfall und Anforderung – mit bis zu 10 m realisiert werden. Bei den neuen Elementen wurde der Materialeinsatz des nachwachsenden Rohstoffes Holz optimiert, um auch kleinere Spannweiten bis 12 Meter bei reduzierten Brandschutzanforderungen wirtschaftlich abdecken zu können. Das vergleichsweise niedrige Eigengewicht und der hohe Vorfertigungsgrad der Bauelemente verkürzen die Montagezeiten deutlich. Die neuen Holzbauelemente erfüllen die Brandschutzklasse REI 30 und sind sowohl in Sicht- als auch in Industriequalität mit oder ohne Kanneluren lieferbar.

Shigeru Ban Architects bei KIELSTEG


Japaner zeigen Interesse an KIELSTEG

Um Einsatzmöglichkeiten von KIELSTEG Bauelementen für Projekte des renommierten Architekturbüros Shigeru Ban Architects aus Japan auszuloten, war Ryomo Murata aus Tokyo, Statiker für Hochbau, angereist und sprach mit Stefan Krestel, dem Erfinder des Systems. Im Fokus stand die Vertiefung des technischen Verständnisses und die Eruierung von produktionstechnischen Anpassungsmöglichkeiten, um die spezifischen Bedürfnisse hinsichtlich Statik und Geometrie zu erfüllen.

KIELSTEG baut Vertriebs- und Beratungsnetz weiter aus


KIELSTEG Deutschland GmbH News

KIELSTEG stärkt seine Präsenz in Deutschland. Die neu gegründete KIELSTEG Deutschland GmbH mit Sitz in Mehring bei Burghausen hat jetzt den Vertrieb der patentierten Holz-Fertigbauteile sowie die Beratungs- und Supportleistungen für Architekten und Planer exklusiv für Deutschland übernommen. Die KIELSTEG Bauelemente werden insbesondere als Dachelemente für Hallen mit groβen Spannweiten eingesetzt. Die üblichen Stützenraster im Hallenbau können damit erheblich vergröβert werden, die Flexibilität bei der Raum- und Gebäudenutzung erhöht sich und die Montagezeiten reduzieren sich deutlich.

Typischerweise werden die Holz-Fertigbauteile als Dach- und Deckenelemente in Bauwerken mit groβer Spannweite eingesetzt. Bis zu 27 Meter lassen sich beispielsweise direkt als Einfeldsystem überbauen. Die üblichen Stützenraster im Hallenbau können so erheblich vergröβert und die Primärkonstruktion stark reduziert werden. Die Flächen lassen sich so flexibler nutzen. Auskragende Dachkonstruktionen können – je nach Lastfall und Anforderung – mit bis zu 10 m realisiert werden. Die hochwertige Oberfläche der Bauelemente und die Tatsache, dass sich die Hohlkammern als Installationsebene nutzen lassen, erlauben das Einsparen abgehängter Deckenkonstruktionen; auch eine brandtechnische Verkleidung ist nicht nötig. Das vergleichsweise niedrige Eigengewicht und ein hoher Vorfertigungsgrad der Bauelemente verkürzen auβerdem die Montagezeiten deutlich.

Das System wurde 2014 in Österreich zum „Patent des Jahres“ gekürt, bereits ein Jahr zuvor erhielt die Technologie den renommierten Schweighofer Preis. Die KIELSTEG Deutschland GmbH übernimmt sowohl den Vertrieb der Holz-Bauelemente als auch die Beratung rund um die Technologie und deren Einsatzbereiche. Architekten und Planer werden zudem bei der Tragwerksplanung und Dimensionierung der Bauelemente von erfahrenen Holzbauingenieuren unterstützt.

Leicht und weit gespannt – Holz im Industriehallenbau.


 

Wenn eine Fertigungshalle nicht nur aus funktionaler, sondern auch aus ästhetischer Sicht dem Anspruch der darin gefertigten Produkte gerecht werden muss, sind leistungsfähige Lösungen gefragt. Im Falle des neuen Werkstätten- und Fertigungszentrums der Firma Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH ist genau das der Fall.

Das international tätige Unternehmen aus dem oberbayerischen Töging am Inn ist spezialisiert auf hochwertigen Innenausbau. Mit dem neuen Bauwerk entsteht eine 3.000 qm groβe Holz-Manufaktur, die schon durch ihr äuβeres Erscheinungsbild Sinnbild der expansiven Entwicklung des Gesamtunternehmens und der klaren Fokussierung auf den Premiumsektor ist. Die nahezu vollständig hölzerne Hallenkonstruktion ist – abgesehen von einer Mittelstützenreihe – auf ihrer Gesamtgröße von 66 mal 46 m freitragend und passt sich optisch durch ihre vorgesetzte Beschattungsfassade aus Holz dem daneben liegenden Gebäuden perfekt an.

Mit dem Standortkonzept und der Generalplanung einschlieβlich Architektur, Statik und der Gebäudetechnik beauftragte Baierl + Demmelhuber die Hinterschwepfinger Projekt GmbH aus Mehring bei Burghausen. Dort ist man auf die Standortplanung und Standortoptimierung für mittelständische Fertigungsunternehmen spezialisiert und mit dem Blick fürs Ganze – Standort, Gebäude, Versorgungstechnik, Produktion und Materialfluss – ein kompetenter und erfahrener Partner. Der Einsatz der Kielsteg Bauelemente wurde von Hinterschwepfinger vorgeschlagen.

Das System erfüllt zwei wesentliche Forderungen der Planer: Kurze Bauzeit und hohe Flexibilität bei der Gebäudenutzung. Denn zu den Erfolgsfaktoren von Fertigungsunternehmen zählen heute neben einer hohen Produktivität auch Reaktionsschnelligkeit und Wandlungsfähigkeit. Denn die Marktanforderungen ändern sich in immer kürzeren Zeiträumen. Daher wird es für alle Betriebe wichtiger, Bauvorhaben nicht nur kostensicher zu realisieren, sondern auch schneller und zukunftsrobust, was die Flexibilität hinsichtlich der Gebäudenutzung über einen möglichst langen Zeitraum angeht.